Kondenswasser am Fenster – Ursachen und Lösungen

Wenn sich an der Innenseite der Fenster Kondenswasser bildet, ist das nicht nur unangenehm. Es kann auch zu einem ernsten Problem werden. Der Grund für dieses Kondenswasser ist nämlich eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Das kann langfristig die Entstehung von Schimmel hervorrufen. Entsprechend sollte das Problem schnellstmöglich angegangen werden.

Warum bildet sich Kondenswasser am Fenster?

Kondenswasser am Fenster - Ursachen und LösungenDas Phänomen Kondenswasser lässt sich am häufigsten im Winter beobachten, wenn der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur besonders hoch ist. Dabei schlägt sich meist am Fensterrahmen oder am unteren Teil der Scheibe Wasser nieder, was in der Regel auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zurückzuführen ist. Das Kondenswasser tritt auch häufiger am Morgen auf, weil nachts die Sonne die Scheiben nicht mehr aufheizt.

Manchmal entsteht das Problem nach dem Einbau neuer Isolierfenster. Bei schlecht gedämmten Fenstern findet ein unbeabsichtigter Luftaustausch zwischen Wohnung und Außenwelt statt. Die neuen Fenster dämmen besser und leiten deshalb weniger Luft nach draußen.

Häufig setzt sich Kondenswasser jedoch an undichten Stellen älteren Fenstern ab. Hier hat sich eine sogenannte Kältebrücke gebildet. An diesen Stellen wird Wärme schneller nach draußen abgeführt. Da sich das herabrinnende Wasser oftmals in Tapete oder Mauerwerk sammelt, kann es hier zur Schimmelbildung kommen.

Was tun bei Kondenswasser am Fenster?

Eine Sofortmaßnahme bei Kondenswasser wäre häufigeres Lüften. Drei bis vier Mal tägliches Stoßlüften kann das Problem reduzieren. Vermehrtes Lüften ist vor allen Dingen sinnvoll, wenn die Bildung des Wassers nach dem Einbau neuer Isolierfenster entstanden ist. Beim häufigen Lüften geht allerdings auch jedes Mal Wärme verloren. Ein Luftentfeuchter kann hier Abhilfe schaffen. Er entzieht der Luft die überschüssige Luftfeuchtigkeit ohne Wärmeverlust. Mittels Luftentfeuchter kann außerdem an angenehmes Raumklima geschaffen werden, da sich eine optimal Luftfeuchtigkeit (40-60%) exakt regulieren lässt.

Zudem sollte auf die richtige Zimmertemperatur geachtet werden, um die Bildung von Kondenswasser zu vermeiden. Warme Luft nimmt Feuchtigkeit auf. Angebracht ist eine Raumtemperatur von mindestens 20° C. In einigen Räumen, z. B. bei Vorratsräumen im Keller, ist eine Temperatur von 20° C allerdings zu hoch. Sollten in solchen Räumen Probleme mit Kondenswasser und Schimmelbildung auftreten, kann wiederum ein Luftentfeuchter das Problem „zu hohe Luftfeuchtigkeit“ beheben.

Das A und O bei der Vermeidung von Kondenswasser am Fenster ist also eine optimale Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu halten.

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Letzte Aktualisierung am 25.08.2019 um 06:48 Uhr / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API